Für Lehrer*innen ist Unterricht nur ein kleiner Ausschnitt ihres Berufs. Sie sind Beziehungsgestalter*innen, Krisenmanager*innen, Organisator*innen und Vermittler*innen – und müssen gleichzeitig gesellschaftliche und politische Schieflagen auffangen. Viele starten mit großen Idealen. Aber irgendwo zwischen Referendariat, Vollzeitbelastung und struktureller Überforderung verlieren sie den Kontakt zu sich selbst.
Pädagog(*)innen müssen, um unter diesen Umständen zu funktionieren, ihre Selbstwahrnehmung abschalten.
– Dr. phil. Michael Mehrgardt
Hier setzt Lehrercoaching an – nicht als „Optimierung“, sondern als professioneller Raum, in dem wieder spürbar wird, was im Schulalltag oft weggedrückt werden muss: Grenze, Wut, Erschöpfung, Klarheit – und damit auch Handlungsspielraum.
Inhaltsverzeichnis
1. Wo Lehrercoaching ansetzt
Lehrer Coaching (Lehrercoaching) ist kein geschützter Begriff. Deswegen kann ich im Folgenden nur beschreiben, was ich darunter verstehe und für wichtig empfinde. Lehrercoaching öffnet für mich einen Raum, den das System Schule kaum bietet:
Einen Ort, an dem du wieder in Kontakt kommen kannst, mit dem, was dich bewegt und dem, was dich trägt.
Lehrercoaching ist kein:
- keine pädagogische Optimierung
- kein Methodentraining
- kein Ratgeber

Alles kann je nach Ansatz eine Rolle spielen, ist für mich aber nicht entscheidend.
Vielmehr ist es ein professioneller Raum, in dem du wieder spürbar wirst – mit deiner:
- Grenze
- Wut
- Erschöpfung
- Sehnsucht
- Klarheit
- Freude
- Gestaltungskraft
2. Was erwartet mich im Lehrercoaching? – Orientierung & Rahmen
Typische Fragen vor dem Start
Viele Lehrer*innen interessieren sich für Lehrercoaching und sind gleichzeitig unsicher, was sie dort eigentlich erwartet.
Brauche ich ein konkretes Problem?
Geht es um Unterricht, um mich – oder um beides?
Ist das eher Coaching oder Therapie?
Und was, wenn ich selbst noch gar nicht genau weiß, worum es mir eigentlich geht?
Kein Ratgeber, keine Diagnose – sondern Berufsrealität
Lehrercoaching bei teacherscare ist kein Ratgeberformat und kein Ort, an dem Diagnosen oder Störungsbilder im Mittelpunkt stehen.
Wir arbeiten mit dem, was im Berufsalltag von Lehrer*innen aktuell wirksam ist – körperlich, emotional und im System Schule.
Du brauchst kein klares Anliegen
Du musst kein klar formuliertes Anliegen mitbringen. Viele Lehrer*innen kommen mit einem diffusen Gefühl von Stress, Überforderung oder innerer Enge. Gemeinsam schauen wir:
- Was belastet dich gerade wirklich?
- Worum geht es unter der Oberfläche?
- Was kostet Kraft – und was stärkt dich vielleicht schon, ohne dass es bewusst ist?
Oft zeigt sich bereits nach kurzer Zeit, dass das Thema größer oder tiefer ist als das, was im Lehrerzimmer benannt wird. Manchmal wird auch deutlich, dass eine kleine, gezielte Ressourcenarbeit bereits spürbar entlastet.
Kein fester Ablauf – sondern ein gemeinsamer Prozess
Manche Themen brauchen zuerst Ruhe und Sortierung, andere eher Entlastung oder neue Erfahrungen. Erst später wird sichtbar, welche Schritte nach außen – im Schulalltag, im Kollegium oder im System – wirklich tragfähig sind.
Obwohl bestimmte Themen bei Lehrer*innen natürlich immer wieder auftauchen, folgt Lehrercoaching bei teacherscare keinem starren Ablauf und keiner Methode, die „für alle“ funktionieren soll. Die Begleitung ist ein Prozess, der sich an deinem Anliegen orientiert und sich im Laufe der Zeit weiter entfaltet.
Vielleicht merkst du beim Lesen, dass dich vieles anspricht.
Wenn du Lust hast, genauer hinzuschauen, findest du hier Informationen zu meiner Arbeit mit Lehrer*innen – im Einzelsetting, in Gruppen oder im Jahresformat.
3. So arbeiten wir im Lehrercoaching: ein Prozess auf mehreren Ebenen
In der Begleitung bewegen wir uns nicht Schritt für Schritt, sondern auf mehreren Ebenen gleichzeitig.
Je nach Thema rückt eine Ebene stärker in den Vordergrund, während die anderen mitlaufen.
Wir arbeiten dabei auf drei Ebenen:
- bei dir selbst,
- in deinen Beziehungen
- und im System Schule, in dem du arbeitest.
Kleine Schritte und Ressourcenarbeit entstehen oft schon früh im Prozess. Größere, systemrelevante Schritte entwickeln sich dann, wenn sie innerlich tragfähig sind.
Ebene 1: Selbstwahrnehmung & Selbstkontakt
(Du)

Am Anfang steht der Kontakt zu dir selbst.
Was empfinde ich gerade?
Was fühle ich – und was denke ich darüber?
Welche Bedürfnisse sind im Hintergrund wirksam?
Und wie gehe ich im Alltag mit ihnen um?
Viele Lehrer*innen haben gelernt, diese Fragen zu übergehen, um den Schulalltag bewältigen zu können. Selbstwahrnehmung wird dann zweitrangig – bis der Körper oder die Erschöpfung deutlicher sprechen.
In dieser Ebene geht es darum, wieder unterscheiden zu lernen:
zwischen Gefühl und Gedanke,
zwischen innerem Druck und äußerer Anforderung,
zwischen dem, was Kraft kostet, und dem, was stärkt.
Auch Ressourcen werden hier sichtbar:
Was ist bereits da?
Wie nutzt du diese Ressourcen – und wo bleiben sie ungenutzt?
Aus dieser Form von Selbstkontakt entstehen häufig bereits erste Veränderungen. Nicht, weil etwas „optimiert“ wird, sondern weil Entscheidungen wieder aus Wahrnehmung statt aus Automatismus getroffen werden.
Ebene 2: Erfahren & Entlasten
(Du in Beziehung)

In dieser Phase werden innere Muster spürbar:
Antreiber, Stressreaktionen, Grenzthemen, Wut, Ohnmacht.
Statt sie nur zu analysieren, machen wir neue Erfahrungen – im Kontakt, im Körper, in der Beziehung.
Das kann bedeuten, Grenzen zu spüren, statt sie zu erklären.
Oder Entlastung zu erfahren, wo bisher Selbstkritik war.
Konkret kann das z.B. zu folgenden Veränderungen führen:
- andere Reaktionen im Klassenzimmer
- ein veränderter Ton
- mehr innere Wahlfreiheit in schwierigen Situationen
Ebene 3: Tragfähige Schritte im System Schule
(Du in deinem System)

Manche Schritte brauchen einen stabileren inneren Boden,
weil sie Konsequenzen haben: Gespräche, Entscheidungen, Abgrenzung, Veränderung von Rollen.
Diese Schritte entstehen in deinem Tempo und wenn sie „innerlich haltbar“ sind.
Leise oder laut.
Im Inneren oder im Außen.
Ziel ist nicht Anpassung, sondern eine Form von Selbstführung, die dich im System Schule handlungsfähig hält, ohne dich zu verlieren.
4. Was Lehrercoaching von Therapie unterscheidet
Ich unterscheide gern zwischen:
- Flächenarbeit (Coaching) – Fokus auf Gegenwart & Zukunft
- Tiefenarbeit (Therapie) – Fokus auf alte Verletzungen
Beides kann wichtig sein und sich ergänzen.
Gerade bei Beziehungsfähigkeit, Abgrenzung oder Selbstwertgefühl landet man schnell an Themen, die Wurzeln in früheren Erfahrungen haben.
5. Warum Coaching für Lehrer*innen nicht nur im Kopf stattfindet, sondern auch im Körper
Forschung zeigt: Stress, Emotionen und Überforderung entstehen im Nervensystem, nicht im Kopf.
Der Körper reagiert schneller als der Verstand:
- Engegefühl
- veränderte Atmung
- Muskelspannung
- beschleunigter Puls
Embodiment- und Polyvagal-Forschung haben folgende Annahmen:
- Emotionen sind körperlich
- Beziehungskompetenz braucht ein reguliertes Nervensystem
- Unterdrückte Gefühle bleiben als Spannung gespeichert

Körperorientiertes Arbeiten hilft, Emotionen wahrzunehmen, Stress zu regulieren, Anspannung zu lösen und wieder in Kontakt zu kommen.
Erst wenn der Körper beachtung findet und sich beruhigt, wird der Weg zu:
- Klarheit
- Selbstwirksamkeit
- guter Beziehungsgestaltung
diesem Ansatz nach frei.
6. Warum so viele Lehrkräfte Unterstützung brauchen
Reizüberflutung zwingt viele in den Überlebensmodus
Lehrkräfte arbeiten täglich in permanenter sensorischer Überstimulation: Lärm, ständige Ansprechbarkeit, Unterbrechungen, hohe Taktung.
Um überhaupt funktionsfähig zu bleiben, schalten viele ihre Selbstwahrnehmung ab. Ein Schutzmechanismus, der langfristig teuer wird. (Dr. phil. Michael Mehrgardt)
Wenn Selbstwahrnehmung verlorengeht:
- Bedürfnisse werden nicht mehr wahrgenommen
- Grenzen verschwimmen
- Emotionen werden weggedrückt
- Der Körper meldet sich irgendwann mit Erschöpfung oder Schmerz
Warum das Problem schon früher anfängt
Viele Lehrer*innen haben Selbstwahrnehmung und emotionale Kompetenz in ihrer Ausbildung – meiner Erfahrung nach – nie gelernt.
Dabei wären sie essenziell:
- für Beziehungsfähigkeit
- für professionelle Selbstführung
- für Resilienz
- für die eigene Gesundheit
Wenn diese Grundlagen fehlen – oder später systematisch unterdrückt werden – bricht das Fundament professionellen Handelns weg.
7. Warum viele Lehrkräfte nie echte Selbstwirksamkeit erfahren
Selbstwahrnehmung und Selbstwirksamkeit gehören zusammen
Nur wenn ich wahrnehme, was ich brauche, fühle oder will, kann ich wirksam handeln.
Aber genau diese Erfahrung fehlt vielen.
Eine standardisierte Ausbildung mit wenig Gestaltungsräumen
Der Weg in den Lehrer*innenberuf ist stark vorgegeben, Gestaltungsspielräume sind minimal.
Viele gehen von der Schule in die Uni – und von der Uni zurück in die Schule.
Sie erleben kaum Kontexte, in denen sie Räume wirklich gestalten können.
Stattdessen dominiert ein System geprägt von:
- Bewertung
- Funktionieren
- Erwartungen erfüllen
- Inhalte abarbeiten
Professionelle Selbstwirksamkeit spielt dabei fast keine Rolle.
Ein träges, schwer bewegliches System
Hinzu kommt: Das deutsche Schulsystem gilt als besonders veränderungsresistent. Viele machen früh Erfahrungen wie:
- „Ich kann sowieso nichts ändern.“
- „Alles ist vorgegeben.“
- „Es bringt ja eh nichts.“
Frustration wird zur Routine.
Mit der Zeit entsteht Ohnmacht – und sie frisst Resilienz wie Handlungskraft.
Wenn du nie an verschiedenen Schulen gearbeitet hast, ist zudem schwer einzuschätzen, ob dein Alltag normal ist – oder ob es anders ginge.
Wenn Selbstwirksamkeit im System Schule kaum erfahrbar ist, stellt sich eine zentrale Frage:
Wo kann sie dann überhaupt entstehen?
Coaching setzt genau an dieser Lücke an. Nicht, indem es das System ersetzt – sondern indem es einen Raum schafft, in dem Lehrer*innen wieder Einfluss, Wahlfreiheit und Gestaltung erleben können.
8. Wie Coaching Selbstwirksamkeit wieder erfahrbar macht
Coaching schafft einen Raum, der sich grundlegend vom schulischen Alltag unterscheidet.
Es ist ein Raum, in dem du wieder wahrnehmen kannst, was du im Alltag ausblendest – und erkennen kannst, wie dein Körper, deine Gedanken und deine Emotionen auf Belastung reagieren.
Viele Lehrer*innen merken hier zum ersten Mal seit Langem:
Nicht dass sie überfordert sind – sondern wodurch.
Ein lösungs- und ressourcenorientierter Blick hilft, Selbstwirksamkeit erfahrbar zu machen:
- Was funktioniert bereits – trotz der Bedingungen?
- Welche Ressourcen sind vorhanden, werden aber nicht genutzt?
- Wo gibt es reale Handlungsspielräume, auch wenn sie klein sind?
- Welche Prioritäten entlasten, statt zusätzlichen Druck zu erzeugen?
- Wo braucht es klare Grenzen, um handlungsfähig zu bleiben?

Coaching für Lehrer*innen kann auch sehr praktisch sein – Zeitmanagement, Organisation –
doch sein Kern bleibt für mich dein Selbstkontakt und dein innerer Handlungsspielraum.
Selbstwirksamkeit braucht meistens jedoch auch etwas, das im Schulalltag besonders wenig Platz hat: Gefühle.
9. Wenn Gefühle wieder Raum bekommen, entsteht Handlungsspielraum
Das Unterdrücken von Emotionen ist einer der größten Belastungsfaktoren im Lehrer*innenberuf.
In Coachingprozessen erlebe ich häufig:
Wenn Gefühle wie Wut, Ohnmacht oder Traurigkeit in einem sicheren Raum auftauchen dürfen, entsteht Bewegung:
- Druck löst sich
- Klarheit entsteht
- Handlungsspielräume werden sichtbar
Emotionen sind Wegweiser
- Wut zeigt eine überschrittene Grenze
- Traurigkeit zeigt Verlust
- Ohnmacht zeigt Überforderung
Ohne diese Wegweiser stolpern viele blind durch den Alltag. Deswegen ist es so wichtig, sie wahrzunehmen.
Gefühle wirken jedoch nicht im luftleeren Raum.
Sie zeigen sich immer in Beziehung.
10. Warum Beziehungskompetenz das Fundament ist
Beziehung als Medium für Lernen – und Gesundheit
Lernen entsteht in Beziehung (Hattie).
Und Beziehungsqualität ist eine der zentralen Schutzfaktoren für die Gesundheit von Lehrkräften (Klitzsch).
Cornelius-White hat folgende Annahme:
Empathie, Wärme und Authentizität gehören zu den wichtigsten Einflussfaktoren für gelingende Lehrerinnen-Schülerinnen-Beziehungen. Doch: Beziehungsfähigkeit ist ohne Selbstkontakt nicht möglich.
Denn wie kannst du authentisch oder empathisch sein, wenn du dich selbst nicht wahrnimmst? Wenn du deine Selbstwahrnehmung abschaltest, überlebst du vielleicht den Alltag aber deine Beziehungsfähigkeit leidet.
Hier wird Lehrer Coaching (Lehrercoaching) zur Brücke: zwischen dir und den Menschen, die du täglich begleitest.
11. Wie Lehrercoaching wirkt
Ich arbeite integrativ – mit:
- lösungsorientierten Ansätzen
- gestalttherapeutischer / emotionsfokussierter Prozessarbeit
- körperorientierten Zugängen
Diese Verbindung macht es möglich, nicht nur zu sprechen sondern zu spüren, zu verstehen und handlungsfähig zu werden.
12. Was Lehrer Coaching (Lehrercoaching) nicht kann – und was es trotzdem bewirkt
Individuelles Coaching für Lehrer*innen kann das Schulsystem nicht verändern.
Es ersetzt keine politischen Forderungen.
Es darf strukturelle Probleme nicht individualisieren.
Ein gutes Lehrercoaching benennt diese Grenzen klar.
Aber Lehrercoaching kann deine Handlungsfähigkeit stärken – auf allen Ebenen:
- Mikro: Unterricht, Beziehungen
- Meso: Kollegium, Schulprozesse
- Makro: politisches Engagement
Veränderung kann also auch im Kleinen entstehen: In deinem Unterricht. In der Zusammenarbeit mit Kolleg*innen. In der Schule. Und kann Kraft freisetzen für größeres Engagement. Viele Lehrkräfte merken, wie viel Kraft entsteht, wenn sie sich nicht länger als Einzelkämpfer*innen erleben. Und wie viel Kraft gemeinsames Engagement wiederum auch geben kann.
13. Wo es Angebote für Lehrer Coaching und Unterstützung gibt (Berlin)
Berlin hat ein breites Unterstützungsnetzwerk für Lehrkräfte:
von schulpsychologischer Beratung über Coaching bis zu Schulentwicklungsprozessen.
1. Öffentliche schulpsychologische Beratung (SIBUZ)
Angebote u. a.:
- Einzelberatung, Coaching & Supervision
- kollegiale Fallberatung
- Unterstützung bei Konflikten & Krisen
- Fortbildungen
Kostenfrei für Lehrkräfte.
2. Schulentwicklungs- und Organisations-Coaching
Organisationen wie SELAM oder proSchul begleiten Schulen in:
- Schulentwicklungsprozessen
- Teamentwicklung
- Classroom-Management
- Moderation von Transformationsprozessen
3. Private Coachings & Fortbildungen
Freie Coaches und Plattformen wie Fortbildungen Berlin bieten:
- Resilienz
- Klassenführung
- Kommunikation
- Persönliche Professionalisierung
- Individuelle Coachingprozesse
Hierzu zählt auch dein Angebot bei teacherscare.
4. Talea – Stipendium für zukünftige Changemaker
Ein Stipendienprogramm für Lehrkräfte in den ersten Berufsjahren.
Bis zu 50 Teilnehmer*innen arbeiten im Tandem an einem schulischen Projekt und erleben Selbstwirksamkeit.
Ich kooperiere als Coach mit Talea – Einzelsitzungen sind Teil der Förderung.
14. Wann Lehrercoaching sinnvoll ist
Ich finde, eigentlich fast immer.
Denn Coaching, Supervision und psychische Unterstützung sollten zum Schulalltag gehören.
Viele kommen, wenn sie sagen:
- „Ich weiß nicht mehr, ob ich das alles noch will.”
- „Ich liebe den Beruf, aber bin total überfordert.”
Andere kommen präventiv oder schon im Referendariat.
15. Wer zahlt ein Lehrercoaching?
Öffentliche Angebote
Die meisten Fortbildungen und Coachings der Senatsverwaltung für Berliner Lehrkräfte sind kostenfrei.
Private Angebote
Private Coachings musst du selbst tragen, kannst sie aber oft steuerlich als Werbungskosten absetzen.
16. Worauf solltest du bei der Wahl eines Lehrercoaches achten?
Ausbildung
Da der Begriff Lehrercoach / Coach nicht geschützt ist, kann sich jede Person so nennen. Deswegen solltest du checken, ob die Person eine fundierte Coaching-Ausbildung hat.
Kenntnis des Systems Schule
Erfahrung als Lehrkraft oder enge Arbeit mit Schulen ist hilfreich – aber kein Muss.
Persönliche Passung
Der wichtigste Erfolgsfaktor ist die Beziehung.
Das ist wie in der Schule.
17. Wie du starten kannst
Du kannst mit Einzelsitzungen beginnen, Gruppencoaching ausprobieren oder erste Selbstcoaching-Schritte gehen.
18. Wiederkehrende Fragen

Was ist Lehrer Coaching?

Muss ich ein konkretes Problem mitbringen, um ins Lehrercoaching zu kommen?

Für wen ist Lehrercoaching geeignet?

Geht es im Lehrercoaching um Unterricht und Klassenführung – oder um mich als Person?

Ist Lehrercoaching das Richtige für mich – oder brauche ich eher Therapie?

Wer bezahlt Coaching für Lehrer*innen?
Du bist neugierig geworden und hast Lust, meine Arbeit kennenzulernen?
Dann schau doch mal auf meiner Website vorbei. Ich biete Coaching und Therapie sowie Gruppenangebote für Lehrer*innen und Referendar*innen an. In Berlin und online.
- Über die Autorin
WER BIN ICH?
Ich bin Wiebke Heiber
Ich kenne Schule von innen.
Ich arbeite als Coach und Therapeutin (Heilpraktikerin für Psychotherapie) mit Lehrer*innen in Berlin und online.

Ich glaube daran, dass Veränderung im System Schule auch dort beginnt, wo Lehrer*innen sich selbst ernst nehmen.
Mit ihren Gefühlen.
Mir ihren Grenzen.
Mit ihren Stärken.
Meine Arbeit unterstützt Lehrer*innen dabei, ihre Selbstbestimmung zurückzuerobern und ihre Gestaltungskraft zu leben.
In der Klasse.
Im Kollegium.
Im System Schule.




