Es ist nie genug
Perfektionismus bei Lehrer*innen zeigt sich oft nicht als Ehrgeiz, sondern als ständiger innerer Druck.
Als Gefühl, nie wirklich fertig zu sein. Nie gut genug vorbereitet. Nie entspannt genug. Nie den eigenen Ansprüchen entsprechend.

In meiner Arbeit mit Lehrer*innen geht es deshalb nicht darum, Perfektionismus einfach „abzustellen“. Mich interessiert eher, was darunter liegt: Welche innere Stimme treibt so sehr an? Welche Angst ist damit verbunden? Und was würde sich verändern, wenn nicht nur die Leistung, sondern auch die eigene Belastung ernst genommen würde?
Wenn du erst einmal ausführlicher verstehen möchtest, warum Perfektionismus im Lehrer*innenberuf so verbreitet ist und was dahintersteckt, findest du hier meinen ausführlichen Artikel dazu:
Wenn du merkst, dass du deinem Ideal hinterherjagst
Mein Kopf sagt, es ist nie genug – mein Herz sagt, steig einfach in den nächsten Zug Richtung Süden.
– Lehrerin
DU FÜHLST DICH ANGESPROCHEN?
In meinen Sitzungen stoße ich beim Thema Perfektionismus häufig auf alte Glaubenssätze – tief verankert durch Botschaften aus der Kindheit. Sätze von Eltern oder anderen Bezugspersonen, die vielleicht gut gemeint waren, aber einen hohen Leistungsdruck erzeugt haben. Oft sollten sie motivieren, zu Zielstrebigkeit anregen – doch zwischen den Zeilen lag nicht selten die Botschaft: Scheitern ist keine Option.


Solche Botschaften hinterlassen Spuren. Sie wirken weiter – als innerer Druck, als Angst vor Fehlern, als das ständige Gefühl, nicht gut genug zu sein. Selbst wenn längst alles „gut“ ist.
Vielleicht kommen dir solche Sätze bekannt vor?
„Gut ist nicht gut genug – es muss perfekt sein!“
„Wenn du dich in der Schule nicht anstrengst, wirst du später nichts erreichen.“
In der Arbeit mit Perfektionismus geht es oft darum, diesen inneren Stimmen überhaupt erst einmal Raum zu geben – sie wahrzunehmen, ohne ihnen sofort zu glauben. Was wollen sie dir heute noch sagen? Wem gehören sie ursprünglich? Und was verändert sich, wenn du ihnen mit einer neuen Haltung begegnest – mit Neugier, Mitgefühl, vielleicht sogar mit einem Schmunzeln?

Wenn du merkst, dass dich diese inneren Stimmen begleiten, habe ich hier ausführlicher darüber geschrieben, warum Perfektionismus im Lehrer*innenberuf dich ausbrennen lässt und was du selbst tun kannst:
COACHING-/ THERAPIE-IMPULS

Zusammen können wir erkunden:
Welche Bilder, du von dir selbst und von deinen Leistungen hast.
Welche Erwartungen trägst du in dir, die dich unter Druck setzen?
Welche Erfahrungen aus der Vergangenheit lassen dich glauben, dass du perfekt sein musst, um wertvoll zu sein?
Vielleicht gibt es kleine Momente, in denen du dich selbst schon akzeptierst – wie kannst du diese Momente bewusst ausdehnen?
3 Wiederkehrende Fragen

Wie arbeiten wir mit deinem Gefühl, dass es nie genug ist?

Was hilft dir, aus der Perfektionismusfalle auszubrechen?

Wie können wir den Perfektionismus als ein hilfreiches Werkzeug nutzen, statt ihn als Belastung zu erleben?
Wenn du merkst, dass dich der innere Druck erschöpft und du mit dem Gefühl „es ist nie genug“ nicht länger allein bleiben möchtest, melde dich gern bei mir. In einem kostenlosen Erstgespräch können wir schauen, ob Coaching oder Therapie für dich gerade sinnvoll ist.
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