Perfektionismus bei Lehrer*innen – wie ich damit arbeite

Illustration einer endlosen To-do-Liste als Symbol für die Überforderung und den Dauerstress vieler Lehrer*innen im Schulalltag. Lehrercoaching kann helfen.
Hast du als Lehrer*in nie Feierabend? Lehrercoaching kann helfen.

Es ist nie genug

Perfektionismus bei Lehrer*innen zeigt sich oft nicht als Ehrgeiz, sondern als ständiger innerer Druck.

Als Gefühl, nie wirklich fertig zu sein. Nie gut genug vorbereitet. Nie entspannt genug. Nie den eigenen Ansprüchen entsprechend.

Viele Lehrer*innen sind sehr perfektionistisch und haben das Gefühl, dass es nie genug ist. Sie leiden unter ihren To-DO-Listen, die nie abgearbeitet sind.

In meiner Arbeit mit Lehrer*innen geht es deshalb nicht darum, Perfektionismus einfach „abzustellen“. Mich interessiert eher, was darunter liegt: Welche innere Stimme treibt so sehr an? Welche Angst ist damit verbunden? Und was würde sich verändern, wenn nicht nur die Leistung, sondern auch die eigene Belastung ernst genommen würde?

Wenn du erst einmal ausführlicher verstehen möchtest, warum Perfektionismus im Lehrer*innenberuf so verbreitet ist und was dahintersteckt, findest du hier meinen ausführlichen Artikel dazu:

Wenn du merkst, dass du deinem Ideal hinterherjagst

Mein Kopf sagt, es ist nie genug – mein Herz sagt, steig einfach in den nächsten Zug Richtung Süden.

– Lehrerin

DU FÜHLST DICH ANGESPROCHEN?

In meinen Sitzungen stoße ich beim Thema Perfektionismus häufig auf alte Glaubenssätze – tief verankert durch Botschaften aus der Kindheit. Sätze von Eltern oder anderen Bezugspersonen, die vielleicht gut gemeint waren, aber einen hohen Leistungsdruck erzeugt haben. Oft sollten sie motivieren, zu Zielstrebigkeit anregen – doch zwischen den Zeilen lag nicht selten die Botschaft: Scheitern ist keine Option.

Auf dem Bild ist eine Einzelsitzung mit einer Leherin in Berlin zu sehen. Viele Lehrer*innen leiden unter den Folgen von Perfektionismus. Es ist nie genug. Häufige Folgen sind Schlafstörungen, ständiger Druck und dass sie nicht abschalten können.

Solche Botschaften hinterlassen Spuren. Sie wirken weiter – als innerer Druck, als Angst vor Fehlern, als das ständige Gefühl, nicht gut genug zu sein. Selbst wenn längst alles „gut“ ist.

Vielleicht kommen dir solche Sätze bekannt vor?

„Gut ist nicht gut genug – es muss perfekt sein!“

„Wenn du dich in der Schule nicht anstrengst, wirst du später nichts erreichen.“

In der Arbeit mit Perfektionismus geht es oft darum, diesen inneren Stimmen überhaupt erst einmal Raum zu geben – sie wahrzunehmen, ohne ihnen sofort zu glauben. Was wollen sie dir heute noch sagen? Wem gehören sie ursprünglich? Und was verändert sich, wenn du ihnen mit einer neuen Haltung begegnest – mit Neugier, Mitgefühl, vielleicht sogar mit einem Schmunzeln?

Lehrerin sitzt im Schneidersitz mit gefalteten Händen im Schoß – entspannt in einer Einzelsitzung. Coaching, Therapie und Supervision für Lehrer*innen in Berlin-Neukölln bei Stress und Burnout.

Wenn du merkst, dass dich diese inneren Stimmen begleiten, habe ich hier ausführlicher darüber geschrieben, warum Perfektionismus im Lehrer*innenberuf dich ausbrennen lässt und was du selbst tun kannst:

COACHING-/ THERAPIE-IMPULS

Auf dem Bild sieht man eine Klangschale und andere Arbeitsmaterialien. Als Coach und Therapeutin habe ich mit teacherscare einen ganzheitlichen Ansatz. In meiner Praxis in Berlin arbeite ich mit Ansätzen aus der Gestalttherapie, Systemischen Therapie, der emotionsfokussierten Therapie, der Körperpsychotherapie und Traumatherapie.

Zusammen können wir erkunden:

Welche Bilder, du von dir selbst und von deinen Leistungen hast.

Welche Erwartungen trägst du in dir, die dich unter Druck setzen?

Welche Erfahrungen aus der Vergangenheit lassen dich glauben, dass du perfekt sein musst, um wertvoll zu sein?

Vielleicht gibt es kleine Momente, in denen du dich selbst schon akzeptierst – wie kannst du diese Momente bewusst ausdehnen?

3 Wiederkehrende Fragen

Eine Illustration mit einem großen Fragezeichen steht sinnbildlich für die Unsicherheit vieler Lehrer*innen: Kann ich Coaching oder Fortbildungen steuerlich absetzen? Themen wie Werbungskosten, Steuerberatung und Steuererklärung werden visuell angedeutet.

Wie arbeiten wir mit deinem Gefühl, dass es nie genug ist?


Eine illustrative Darstellung mit einem großen Fragezeichen symbolisiert Unsicherheit oder offene Fragen zur Kostenübernahme bei Coaching oder Therapie für Lehrer*innen. Die Illustration verweist auf Themen wie Krankenkasse, Beihilfe, Versicherung und Rückerstattung.

Was hilft dir, aus der Perfektionismusfalle auszubrechen?



Wie können wir den Perfektionismus als ein hilfreiches Werkzeug nutzen, statt ihn als Belastung zu erleben?


Wenn du merkst, dass dich der innere Druck erschöpft und du mit dem Gefühl „es ist nie genug“ nicht länger allein bleiben möchtest, melde dich gern bei mir. In einem kostenlosen Erstgespräch können wir schauen, ob Coaching oder Therapie für dich gerade sinnvoll ist.

DER NÄCHSTE SCHRITT

Wenn du Lehrer bist und unzufrieden mit deinem Beruf bist kontakier mich.

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Meld dich gern bei mir, wenn du herausfinden möchtest, ob eine längerfristige Begleitung durch Coaching oder Therapie das Richtige für dich ist.

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